Über - und Unterernährung

Das Füttern der Tiere macht soviel Spaß, dass es oft übertrieben wird. Aber anders als ein Mensch, frisst der Fisch auch dann weiter, wenn er eigentlich satt ist. So kommt es bei regelmäßiger Überfütterung zur Verfettung, was an einer starken Leibesfülle zu erkennen ist. Der aufgequollene Leib wird oft als Bauchwassersucht (die nicht heilbar ist) fehldiagnostiziert. Bei falscher Ernährung kann es zu gleichen Problemen kommen. Goldfische und Koi sind keine Raubfische und benötigen demnach artgerechtes Futter. Billigfutter und Großgebinde aus (Nicht-) Fachmärkten enthalten häufig Forellenzuchtfutter. Dies ist zwar preiswert, jedoch zum schnellen Mästen der Forellen (= Raubfische) konzipiert. Bei den Teichfischen führt es zur Leberverfettung und zum Tod! In einigen Fällen verhungern Teichfische. Besonders im Frühjahr und Herbst, wenn die Temperaturen noch niedrig sind, wird fälschlicherweise (!) immer wieder empfohlen, die Fische nicht zu füttern. Mit dem richtigen Niedrigtemperaturfutter führen Sie Ihren Fischen die dringend benötigte Energie zu, die sie für den Start in die wärmere Saison benötigen. Füttern Sie nur soviel, wie die Fische in wenigen Minuten auffressen und füttern Sie besser dreimal täglich kleine Mengen als einmal am Tag eine große Menge.