In der Presse

 

28.06.2015 Extratipp

 

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09.09.2012 Extratipp

 

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29.06.2011

Gewinner des Raiffeisen-Energie-Cups aus Willich erhalten ersten Preis

Abwechselnd heiß und kalt

Drei junge Heizungsoptimiererinnen der Robert-Schuman-Europaschule in Willich gewinnen den Raiffeisen-Energie-Cup 2011

 

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Willich. Fukushima und Atomwende waren noch lange kein Thema, da rief der Initiativkreis Raiffeisen-Energie* die Berufs- und Gesamtschulen zwischen Rhein, Main und Mosel zur zweiten Auflage seines Ideenwettbewerbs auf: „Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit – wohin führt der Weg der regenerativen und fossilen Energien?“, lautete das Thema des Raiffeisen-Energie-Cup 2011. Jetzt stehen die Sieger fest, und gewonnen haben drei Schülerinnen der Robert-Schuman-Europaschule Willich: Laura Marsella, Rebecca Fuchs und Miriam Erdmann waren im Team und als Heizungsoptimierer angetreten.

Betreut von der Raiffeisen-Waren-Genossenschaft Rheinland als Initiativkreis-Mitglied und ihrem Lehrer Alex Rother ließen die Abiturientinnen nicht nur die sieben Mitstreiter aus dem eigenen Jahrgang 13 hinter sich, sondern belegten Platz eins im Gesamtwettbewerb für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland. Ihr Preisgeld: 400 Euro gewann das Trio für seine ausgetüftelten Vorschläge.

„Geeignete Ideen zum wirtschaftlichen Umgang mit energetischen Ressourcen unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit“ waren diesmal gefragt. Die kreativen Energiesparer prüften intensiv, wo sie am besten ansetzen konnten – und fanden sofort eine Baustelle, bei denen ihnen abwechselnd kalt und heiß wurde: die Heizung in der eigenen Europaschule. Dort gebe es Räume, in denen im Winter geschwitzt werde, während andere Unterrichtsorte so kalt seien, dass man dort friere. Selbst nebeneinander liegende Unterrichtsorte würden zum Teil sehr große Temperaturunterschiede aufweisen. Auch dass die Heizung nach Unterrichtsende ununterbrochen weiterlaufe, sei „nicht nur ineffizient, sondern auch eine Verschwendung unserer Ressourcen“, stellte die Gruppe in ihrem neunseitigen Wettbewerbsbeitrag fest.

Die Lösungsansätze der Heizungsoptimiererinnen sind vielfältig: „Luftwärmepumpe, hydraulischer Abgleich, Regelung der Fußbodenheizung, Thermostatventile, Biogas, CO2-Ampeln und kleinere Umstellungen“ schlugen sie vor. Das Hausmeisterteam gab bereitwillig Auskunft. Auch die Schulleitung hatte die Mängel bemerkt. „Unsere Problematik bestand nun darin, dass der Großteil an Lösungsansätzen von den Planern der Heizung schon bearbeitet wird“, heißt es in dem Verbesserungsvorschlag: „Außerdem haben wir erfahren, dass, obwohl sich viele Menschen damit beschäftigt hatten, es noch keiner geschafft hat, für eine Optimierung zu sorgen.“

Uwe Großklaus, Leiter der Energieabteilung der Raiffeisen-Waren-Genossenschaft in Willich, lobte die Gruppe und ihre Arbeit für ihre konkreten Vorschläge und alltagsnahe Analyse. RWG-Energie-Fachfrau Cornelia Krapholz freute sich besonders über das Engagement der Robert-Schuman-Europaschule: „Es ist nicht selbstverständlich, dass man vor der eigenen Haustür kehrt und kritische Ideen nicht nur zulässt, sondern auch annimmt und umsetzt.“ Als Ansprechpartnerin für interessierte Schulen hoffe sie für den Raiffeisen-Energie-Cup 2012 auf noch mehr Teilnehmer aus der Region: „Wir haben alle Berufs- und Gesamtschulen im Kreis Viersen angeschrieben.“

 

*Raiffeisen-Energie definiert sich als Lieferant sämtlicher Energieträger. Der Initiativkreis besteht aus der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) und ihren Mitgliedsgenossenschaften. Der „Raiffeisen-Energie-Cup“ wendet sich als Jugendwettbewerb an Absolventen von berufsorientierten Schulen und Oberstufenschüler. Die Juroren kommen aus den jeweiligen Fachgebieten. Die Jury besteht aus einem Hochschulprofessor und einem Energie-Experten. Sie beurteilen unabhängig voneinander die Arbeiten. Aus den besten Arbeiten der Regionen werden die drei kreativsten umsetzbaren Arbeiten ausgewählt.

 

 

 

 

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